SPD Fraktion verwundert über Entwicklungen zur Linie 24

Mit großer Verwunderung aber auch mit Besorgnis hat die SPD-Fraktion Maintal zur Kenntnis genommen, dass die Linie 24 nach entsprechenden Beratungen der Gremien in der Gemeinde Schöneck vor dem Aus steht.
„Ein Ende der Linie 24 würde den Schulstandort Maintal deutlich schwächen. Gleichzeitig kann es nicht sein, dass es der Politik nicht möglich ist im Interesse der Eltern und Schüler eine einvernehmliche Lösung zu finden“, kritisiert der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Tobias Lehnert.
Kritik äußert die SPD-Fraktion auch daran, dass die Maintaler Kommunalpolitik erneut aus der Presse über aktuelle Entwicklung in Sachen Linie 24 Kenntnis erlangen musste. So wäre es ein Leichtes für die zuständige Dezernentin gewesen zeitnahe die Fraktionen über die Entscheidungen in den Nachbarkommunen zu informieren und für Aufklärung zu sorgen. „Frau Böttcher hatte über ein Jahr Zeit eine Einigung mit Schöneck und Niederdorfelden zu erzielen. Jetzt müssen wir aus der Presse erfahren, dass die Verhandlungen komplett gegen die Wand gefahren sind. Wir erwarten von Frau Böttcher, dass sie die Stadtverordneten und Öffentlichkeit ausführlich über die Gründe hierfür informiert. Hier gibt es aktuell unterschiedliche Interpretationen, die schnell geklärt werden sollten“, so Lehnert.

Die SPD-Fraktion hat zwischenzeitlich Kontakt zu allen Fraktionen in der Maintaler Stadtverordnetenversammlung sowie zu den Kollegen in Schöneck und Niederdorfelden aufgenommen mit der Zielsetzung daran zu arbeiten, dass es zu einer einvernehmlichen Lösung im Sinne der Schülerinnen, Schüler und Eltern kommt.

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