SPD lehnt Bewerbung für den Hessischen Familientag ab – Gelder sollen in Spielplätze investiert statt fürs „Feiern“ ausgegeben werden

Die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Maintal lehnt die Bewerbung des Magistrates für den Hessischen Familientag in Maintal im kommenden Jahr ab. Vielmehr erachtet es die SPD-Fraktion für sinnvoll, die hierfür angesetzen Gelder in Höhe von 55.000 Euro in Spiel- und Freizeitgeräte auf den Spielplätzen zu investieren.

„Es ist schon bezeichnend für die Arbeit von Frau Böttcher, dass die Verwaltung zur Vorbereitung der Bewerbung für den Hessischen Familientag in Anspruch genommen wird, ohne dass die Stadtverordneten hierüber beraten haben – am 30. Mai soll über die Ausrichtung (Bewerbung) durch die Stadtverordnetenversammlung beraten und beschlossen werden, der Bewerbungsschluss endet am 31. Mai. Sollte Frau Böttcher keine Mehrheit am 30. Mai bekommen, hat sie prima die Verwaltung eingespannt! Frau Böttcher möchte anscheinend über eine große Feier von den dringend anzupackenden Themen im Kinder- und Jugendbereich ablenken, erst „Feiern“, dann „Arbeiten“ scheint ihre Devise zu sein“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Sebastian Maier.

Maintals Spielplätze müssen dringend saniert werden: Neue Spiel- und Freizeitgeräte für die jeweiligen Altersgruppen sind kaum vorhanden
Maintals Spielplätze müssen dringend saniert werden: Neue Spiel- und Freizeitgeräte für die jeweiligen Altersgruppen sind kaum vorhanden

Die SPD-Fraktion hat am 23. Mai 2016 beantragt, dass die angesetzten Gelder für den Hessischen Familientag in neue Sport- und Freizeitgeräte auf Maintaler Spielplätzen investiert werden. Gerade in Wachenbuchen bestehe nach Auffassung der SPD dringender Handlungsbedarf, aber auch die Anschaffung von Geräten für Kinder mit Behinderung und Geräte für den U-3 Bereich liegen im Fokus der SPD.

„Die Gelder in Höhe von 55.000 Euro sind für den Kinder- und Jugendbedarf auszugeben und können nicht eingespart werden. Langfristig haben Kinder, Jugendliche und Familien mehr an ordentlichen Spielplätzen als an einem Familientag – und genau das macht eine kinder- und familienfreundliche Stadt aus“, so Maier.

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